Georg von Rauch wird erschossen
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Georg von Rauch wird am 04.12.1971 (vor 55 Jahren) von der Polizei vor dem Haus Eisenacher Str. 123 in Berlin erschossen. Zuvor war er fünf Monate auf der Flucht, nachdem er im Prozess gegen ihn mit dem ebenfalls angeklagten Thomas Weisbecker die Rollen getauscht hatte.
Die Polizei observiert einen gestohlenen Ford Transit, den Georg von Rauch umparken will. Er holt den Wagen von seinem Standort am ca. 750 Meter entfernten Winterfeldtplatz ab und fährt mit ihm zur Eisenacher Straße. Auf dem Beifahrersitz sitzt Bommi Baumann. Ihnen folgen in einem VW Passat Heinz Brockmann und Peter Knoll, beide ebenfalls Genossen der Tupamaros West-Berlin. Beim Zugriff durch Zivilfahnder wird er bei einem Schusswechsel tödlich am Kopf getroffen. Der Polizist Hans-Joachim Schulz erleidet einen Streifschuss.
Bei diesem Schusswechsel werden insgesamt 25 Schüsse abgegeben. Die ebenfalls anwesenden Terroristen "Bommi" Baumann, Hans Peter Knoll und Heinz Brockmann entkommen, nachdem sie zuvor das Feuer eröffnet hatten.
