Blau-Gold-Haus
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| Lage in Köln |
| Breitengrad: 50.94070770233862 Längengrad: 6.956796273655006 |
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Im Blau-Gold-Haus (Anschrift: Domkloster 2, 50667 Köln) in Köln kommt es am 27.12.1971 (vor 55 Jahren) um ca. 10.20 Uhr zum frechsten Banküberfall der Geschichte, dem allerersten Banküberfall mit Geiselnahme in Köln.
Um ca. 10.20 Uhr stürmen drei bewaffnete Männer die Deutsche Bank, in der sich sechs Mitarbeiter befinden, aber keine Kunden. Das beobachtet der Juwelier aus dem Ladenlokal nebenan und informiert die Polizei, die binnen weniger Minuten vor Ort erscheint. Das wiederum veranlasst die Täter, ihre Flucht mit zwei Geiseln anzutreten. Kriminaldirektor Hans Werner Hamacher und Schutzpolizei-Oberrat Hans Krauss bieten sich den Tätern als Geiseln an, um für die Freilassung der beiden Geiseln aus der Bank zu sorgen. Die Täter akzeptieren und die beiden Polizisten müssen sich bis auf die Unterwäsche ausziehen, um zu beweisen, dass sie nicht bewaffnet sind. In einem Ford Transit treten die Geiselnehmer die Flucht mit der Beute von 322000 Mark an. Die beiden Polizisten sitzen auf den Vordersitzen und die Täter befinden sich auf der Ladefläche. Nach knapp acht Stunden werden die Geiseln bei Koblenz freigelassen und die Täter flüchten weiter. Ihre Flucht endet im Saarland, wo der Kopf der Bande (Kurt Vicenik) erschossen wird, woraufhin sich seine beiden Komplizen ergeben.