Zwei Banküberfälle in Kassel: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Astrid Proll und Beate Sturm beschäftigten sich mit der Auswahl der Banken und der möglichen Fluchtwege. Astrid Proll und Holger Meins entschieden sich für Filialen in der Henschelstraße, der Akademiestraße und am Georg-Stock-Platz, die sie in der Folge eingehend überprüften. So wurde Proll beispielsweise in der Filiale in der Akademiestraße am 4. und 14.01.1971 beobachtet, als sie sich dort über einen längeren Zeitraum aufhielt, um sich über die Abläufe in der Filiale zu informieren, ohne jedoch selbst ein Bankgeschäft zu tätigen. Andreas Baader wurde am 11.01. in der Nähe dieser Filiale gesehen. Beate Sturm suchte Fluchtwege in der Nähe der drei Bankfilialen<ref>{{Quellenangabe | autor = GENERALBUNDESANWALT BEIM BUNDESGERICHTSTHOF | titel = Anklage | link = https://www.stammheim-prozess.de/anklage/ | seite = | datum = | abgerufen = 12.08.2026 }}</ref>. | ||
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| + | In der Nacht zum 09.01. wurde schließlich in [[Göttingen]] ein Pkw Mercedes 220 S mit dem Kennzeichen H-NX 283, am 12.01. in [[Frankfurt am Main]] ein BMW 2000 (Kennzeichen F-U 478) entwendet. Beide wurden als Fluchtfahrzeuge bei den Überfällen verwendet<ref>{{Quellenangabe | autor = GENERALBUNDESANWALT BEIM BUNDESGERICHTSTHOF | titel = Anklage | link = https://www.stammheim-prozess.de/anklage/ | seite = | datum = | abgerufen = 12.08.2026 }}</ref>. | ||
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Version vom 12. August 2026, 10:05 Uhr
Am 15.01.1971 (vor 55 Jahren) überfallen Angehörige der RAF um ca. 09.32 Uhr in Kassel zwei Banken gleichzeitig. Dabei benutzen sie u. a. Waffen aus dem Überfall auf das Waffengeschäft Triebel in Berlin und erbeuten 114.715 DM.
Inhaltsverzeichnis
Vorbereitungen
Astrid Proll und Beate Sturm beschäftigten sich mit der Auswahl der Banken und der möglichen Fluchtwege. Astrid Proll und Holger Meins entschieden sich für Filialen in der Henschelstraße, der Akademiestraße und am Georg-Stock-Platz, die sie in der Folge eingehend überprüften. So wurde Proll beispielsweise in der Filiale in der Akademiestraße am 4. und 14.01.1971 beobachtet, als sie sich dort über einen längeren Zeitraum aufhielt, um sich über die Abläufe in der Filiale zu informieren, ohne jedoch selbst ein Bankgeschäft zu tätigen. Andreas Baader wurde am 11.01. in der Nähe dieser Filiale gesehen. Beate Sturm suchte Fluchtwege in der Nähe der drei Bankfilialen[1].
Die benötigten Fluchtfahrzeuge wurden von anderen Terroristen besorgt. Ulrike Meinhof fuhr am 07.01. nach Göttingen und Holger Meins und Jan-Carl Raspe nach Frankfurt am Main[2].
In der Nacht zum 09.01. wurde schließlich in Göttingen ein Pkw Mercedes 220 S mit dem Kennzeichen H-NX 283, am 12.01. in Frankfurt am Main ein BMW 2000 (Kennzeichen F-U 478) entwendet. Beide wurden als Fluchtfahrzeuge bei den Überfällen verwendet[3].
Der Personalausweis und Führerschein der Fahrerin des BMW wurde in der konspirativen Wohnung Unterlindau 28 in Frankfurt am Main gefunden.
Akademiestraße 3
| Lage in Kassel |
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| Breitengrad: 51.304715 Längengrad: 9.485738 |
| Google Maps: Übersicht / Detail ~ Bing ~ OpenStreetMap |
Kirchweg 1 (Georg-Stock-Platz)
| Lage in Kassel |
|---|
| Breitengrad: 51.309394 Längengrad: 9.468450 |
| Google Maps: Übersicht / Detail ~ Bing ~ OpenStreetMap |
siehe auch
- 3 Banküberfälle in 5 Minuten (1970)
