Bombenanschlag auf das Hauptquartier der US-Army: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * Captain Clyde R. Bonner war auf der Stelle tot. Er stand in unmittelbarer Nähe zur Explosion und wurde durch die Detonation zerrissen, so | + | * Captain Clyde R. Bonner war auf der Stelle tot. Er stand in unmittelbarer Nähe zur Explosion und wurde durch die Detonation zerrissen, so dass man Leichenteile in größerem Umkreis fand. |
* Specialist Ronald A. Woodward überlebte den Anschlag zunächst schwer verletzt, erlag aber kurz darauf im Beisein der Rettungskräfte seinen inneren Verletzungen. | * Specialist Ronald A. Woodward überlebte den Anschlag zunächst schwer verletzt, erlag aber kurz darauf im Beisein der Rettungskräfte seinen inneren Verletzungen. | ||
* Specialist Charles L. Peck befand sich während der Detonation im Gebäude, wurde von Trümmern verschüttet und erlag schweren Schädelverletzungen. | * Specialist Charles L. Peck befand sich während der Detonation im Gebäude, wurde von Trümmern verschüttet und erlag schweren Schädelverletzungen. | ||
| − | Fünf weitere Personen wurden schwer verletzt. Im Gegensatz zu den Anschlägen in Augsburg, [[Attentat auf das LKA München|München]], Karlsruhe und [[Bombenanschlag auf das Verlagshaus der Axel Springer AG|Hamburg]] wurden vorher keine Warnungen ausgegeben, da man den Tod amerikanischer Soldaten in Kauf nahm. | + | Fünf weitere Personen wurden schwer verletzt. Im Gegensatz zu den Anschlägen in Augsburg, [[Attentat auf das LKA München|München]], [[Karlsruhe]] und [[Bombenanschlag auf das Verlagshaus der Axel Springer AG|Hamburg]] wurden vorher keine Warnungen ausgegeben, da man den Tod amerikanischer Soldaten in Kauf nahm. |
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Aktuelle Version vom 7. Juli 2026, 10:58 Uhr
| Ort |
|---|
| 1972 in Heidelberg |
| Opfer |
| Clyde R. Bonner, Ronald A. Woodward, Charles L. Peck |
| Bild |
| Das Bild fehlt leider noch. |
| Lage |
| Die genauen |
| Koordinaten sind |
| nicht bekannt. |
Der Bombenanschlag auf das Hauptquartier der US-Army am 24.05.1972 (vor 54 Jahren) bildete den Abschluß der Mai-Offensive der RAF.
Bei Observationsmaßnahmen Wochen vorher stellten Mitglieder der RAF fest, dass Autos mit US-Kennzeichen bei der Einfahrt zum Kasernengelände nicht kontrolliert wurden. Daher hatte die RAF zwei Autos (einen Ford 17 M und einen VW Käfer) und US-Kfz-Kennzeichen gestohlen, um damit Zufahrt zu dem Gelände des Hauptquartiers zu bekommen. Die Sprengsätze mit über 120 kg Sprengstoff wurden in den Kofferräumen deponiert, wobei der Ford vor dem Gebäude des Secret Service abgestellt wurde. Gegen 18.10 Uhr explodierten die Bomben fast zeitgleich und richteten schwere Schäden an Gebäuden und umstehenden Fahrzeugen an und forderten drei Todesopfer:
- Captain Clyde R. Bonner war auf der Stelle tot. Er stand in unmittelbarer Nähe zur Explosion und wurde durch die Detonation zerrissen, so dass man Leichenteile in größerem Umkreis fand.
- Specialist Ronald A. Woodward überlebte den Anschlag zunächst schwer verletzt, erlag aber kurz darauf im Beisein der Rettungskräfte seinen inneren Verletzungen.
- Specialist Charles L. Peck befand sich während der Detonation im Gebäude, wurde von Trümmern verschüttet und erlag schweren Schädelverletzungen.
Fünf weitere Personen wurden schwer verletzt. Im Gegensatz zu den Anschlägen in Augsburg, München, Karlsruhe und Hamburg wurden vorher keine Warnungen ausgegeben, da man den Tod amerikanischer Soldaten in Kauf nahm.
siehe auch[Bearbeiten]
| Mai-Offensive der RAF 1972 |
|---|
| Sprengkapseln und fertige Zünder entwendeten die Terroristen am 02.04.1972 (vor 54 Jahren) bei einem Einbruch in ein Basaltwerk am Ortsrand der nordhessischen Ortschaft Oberaula im Schwalm-Eder-Kreis. Inheidener Straße 69, 60385 Frankfurt am Main (vermeintliches Hauptquartier der RAF während der Mai-Offensive)
11.05.1972. Attentat auf das Hauptquartier des V. US-Corps (Kommando Petra Schelm) |
